Technologie gegen Viren

Eine vergessene Schutzschicht im Kampf gegen Infektionen

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Technische Lösungen haben die Menschheit seit Menschengedenken vorangebracht. Auch bei der Bekämpfung der Ausbreitung von Virusinfektionen sollte die Technik ein gegebenes Mittel sein. Eine wichtige Lehre aus der Ära der Coronaviren ist, dass anfänglich hartnäckige Missverständnisse nicht den Blick nach vorne verstellen dürfen.

Starke Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung von Infektionen sollten eine lange und dauerhafte Lebensdauer haben. Und sie sollten nicht vom Engagement Einzelner abhängen, um breiten Nutzen zu bringen. Dies ist umso wichtiger, als wir jetzt damit beginnen, die Gesellschaft, Büros und Schulen an das "neue Normal" anzupassen.

Es gibt aktuelle Technologien, die rund um die Uhr wichtige Schutzschichten im großen Kampf um die Stärkung unserer allgemeinen Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene Arten von Viren darstellen. Von fortschrittlicher Ionisierung, die die Proteinhülle eines Virus angreift, bis hin zu verbesserter Belüftung, UV-Strahlung und KI-Lösungen. Umso erstaunlicher ist es, dass die Technologie in vielen aktuellen Diskussionen über Schutzmaßnahmen gegen Viren und Pandemien übersehen wurde.

Unabhängig davon, ob wir uns auf die Gegenwart oder die Zukunft konzentrieren, sollte der Einsatz wissenschaftlich erprobter Technologien selbstverständlich sein. Diese können einen grundlegenden Schutz bieten, der alle anderen verfügbaren Maßnahmen ergänzt, um einen starken Gesamtschutz zu schaffen.

Zuversichtliche und unglückliche Aussagen zu Beginn

Die Corona-Pandemie wogt schon seit langem hin und her, und mit dem Sars-Cov-2-Virus werden wir noch eine Weile zu leben lernen müssen. Leider werden wir in Zukunft durch Mutationen und völlig neue Viren auch andere Pandemien erleben.

Viren und die Verbreitung von Infektionen sind nichts Neues in der Geschichte der Menschheit. Mutationen der aktuellen und das Auftreten völlig neuer Viren bedeuten, dass wir in Zukunft neue epidemische Krankheiten erleben werden, die sich zu Pandemien entwickeln können. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Instrumente ständig verfeinern und nicht zuletzt daraus lernen, wie wir bei der jüngsten Coronavirus-Herausforderung gehandelt haben.

Ein grundlegender Fehler, den es so weit wie möglich zu vermeiden gilt, ist die Tendenz, zunächst absolute Positionen einzunehmen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat, wie die meisten nationalen Gesundheitsbehörden, von Anfang an gesagt, dass das Coronavirus keinesfalls über die Luft ansteckend sei. Fortlaufende Empfehlungen, Erklärungen und Aktivitäten basierten viel zu lange auf dieser Ausgangsposition. Diese Einschätzungen und frühen Aussagen haben sich jedoch im Laufe der Zeit als falsch erwiesen.

Angepasster Ton und Kommunikation

Neue Überlegungen und neue Erkenntnisse haben die WHO und die meisten anderen Behörden in der ganzen Welt dazu veranlasst, ihre früheren und allzu zuversichtlichen Aussagen, dass das Coronavirus nicht über die Luft übertragen werden kann, zurückzunehmen. Sie sind jetzt viel vorsichtiger in ihren Äußerungen und stellen fest, dass selbst Viren vom Typ Sars-Cov-2 sowohl als Tröpfchen als auch als Aerosol auftreten und relativ lange in der Luft bleiben können. Damit werden Faktoren wie Luftaustausch und Luftreinigung plötzlich wichtig und bedürfen größerer Aufmerksamkeit und Klarheit.

Heute können wir feststellen, dass die meisten Behörden und Organisationen ihre ursprüngliche Einschätzung der durch die Luft übertragenen Infektionen revidiert haben. Das ist gut, aber aufgrund der schrittweisen und eher langsamen Anpassung an diese Neubewertung haben große Teile der Gesellschaft auch wichtige technische Lösungen verpasst, die die allgemeine Ausbreitung der Infektion früher hätten eindämmen können.

Über die Zeit der Corona-Pandemie kann und wird viel gesagt werden. Zwei Fehler, die wir nicht wiederholen sollten, sind voreilige Schlüsse zu ziehen und bei der Bekämpfung größerer und kleinerer Virusausbrüche nicht mehr Technologie einzusetzen.

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